Das Profil des Schardt Verlags orientiert sich an der Zielvorgabe, eine Plattform vor allem für lockere bis anspruchsvolle Gegenwartsliteratur zu sein. Einen Schwerpunkt bildet der Regio- und Städtekrimi, der aber nicht zwangsläufig in Deutschland angesiedelt sein muss, sondern auch – wie das Verlagsprogramm zeigt – in Irland, Spanien, Kanada oder der Schweiz spielen kann. Auch ein Kalabrien-, ein Mallorca- oder Kosovo-Krimi und vieles mehr wurden schon veröffentlicht. Neben den Krimis, die etwa die Hälfte aller Titel im Schardt Verlag ausmachen, gibt es eine ""Popschardts"" genannte Reihe für junge Literatur, eine Staffel mit unterhaltsamen Frauenromanen und Romane allgemeiner Thematik.

Ein zweiter Schwerpunkt des Programms bilden Lebenserinnerungen, Biographien und Autobiographien, darunter Bücher über das NS-Regime, Flucht und Vertreibung, über das Leben in der DDR unter Stasibespitzelung oder in der jungen Bundesrepublik von den fünfziger Jahren bis heute. Besonders interessant sind reich bebilderte Firmengeschichten, etwa zum Kölner Flughafen, zur Rheinschifffahrtsgesellschaft oder anderen mittelständischen Unternehmen. Flankiert wird dieser Programmteil durch populäre Sachbücher in verständlicher Diktion.

Nicht nur ein Randdasein ist im Schardt Verlag der Lyrik beschieden. Der Verlag hat eine profilierte Reihe mit Gedichten etabliert, die teils in aufwendig gestalteten, durchgängig farbig illustrierten Ausgaben erscheint. Besonders die im Schardt Verlag publizierenden Lyriker wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

 

 

 

Bücher