Der Polar Verlag steht in der Tradition des französischen Polars. Es gab den Polar in amerikanischem Schwarzweiß. In französischen 68er-Farben. Es gab ihn als Neo-Polar. Als hollywoodschwangere Mafia-Variante wie als pittoresken Hongkongflitter, selbst als geschichtsschwangeres deutsches Reuebekenntnis oder als britisch unterkühlten Spionagethriller. Bis heute wehrt er sich gegen Verpacktes, kriecht durch den Staub, in dem die Sieger von den Verlierern kaum zu unterscheiden sind. Gegen das Übel der Gesellschaft an. Der Polar ist die Literatur der Krise.

 

 

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Neueste Promo-Aktion: Libreville

Ein Jahr vor den Wahlen wird Roger Missang, Journalist der Èchos du sud am Strand von Libreville nahe dem Palast des Präsidenten der Republik mit durchschossener Kehle aufgefunden. Er hat kritisch über die Ermordung von Pacel Kurka, dem Sicherheitschef der gabunischen Verteidigung, berichtet. Wegen seiner kritischen Untersuchungen über die heimlichen wirtschaftlichen Beziehungen in Ghana war er den Mächtigen des Landes ein Dorn im Auge. Er prangerte hemmungslos die Korruption an. Für die Presse ist sein Tod offensichtlich ein politischer Mord. Louis Boukinda und Hervé Envame, zwei Polizisten, die ohne die bei uns übliche DNA-Analyse und Forensik auskommen müssen, werden mit den Ermittlungen beauftragt. Sie sind auf Zeugenaussagen und Informanten angewiesen. Die technische Ausrüstung ihrer Einheit beschränkt sich auf eine Schreibmaschine aus der de-Gaulle-Zeit.

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20.06.2017 - 26.06.2017 | Nur noch heute!
Verfügbare Exemplare: 13
 

 

 

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