



(10 Rezensionen)
May Chinn träumt davon, Pianistin zu werden. Aber in den 1920er Jahren ist es unmöglich, sich als Farbige in New York zu behaupten. Als ihr ein rassistischer Professor sagt, dass sie keine Chance auf eine große Karriere hat, studiert sie Medizin. Auch hier wird sie mit heftigem Widerstand konfrontiert und doch gelingt es ihr, die erste schwarze Ärztin New Yorks zu werden.




(4 Rezensionen)
Was geht in einem Menschen vor, wenn vor seiner Haustür Tausende von Flüchtlingen stehen, die er vor der Vernichtungsmaschinerie der Nazis bewahren kann, sofern er sich über alle Grenzen der Legalität hinwegsetzt? In einer beispiellosen Rettungsaktion ließ der portugiesische Konsul Aristides de Sousa Mendes nichts anderes gelten als pure Menschlichkeit – und bezahlte dafür einen hohen Preis.




(11 Rezensionen)
Ein Sommer, ein Herbst und ein Winter. Ein Vorfrühling, der den Tod bringt – und doch wieder ein Sommer! Ein Jahr, in dem für Bella nichts so bleibt, wie es war. Statt des gewohnten Sommerurlaubs bekommt Bella eine Stiefmutter vorgesetzt – und eine gleichaltrige Stiefschwester, die ganz anders ist als sie selbst. Dieses Andere färbt Bellas Leben – nein, nicht aschenputtelgrau! Es füllt sich mit Lachen und schwebenden Tanzschritten. Bis ein Tag kommt, der Bellas neue und ihre alte Welt in Trümmer schlägt …




(4 Rezensionen)
Die Studentengruppe, die unter dem Namen "Weiße Rose" bekannt wurde, rüttelt wach - bis heute. Ihre Geschichte ist komplex und birgt zum Teil unlösbare Rätsel. Das Bewegende ist aber nicht nur der Verlauf der Ereignisse, sondern wofür diese Menschen standen: ihre Gedankenwelt, ihr Leben mit Literatur, Philosophie und Kunst.
Eine wichtige Figur dieses Kreises, die immer im Hintergrund blieb, war Traute Lafrenz. Eng befreundet mit Hans Scholl, aber auch mit Alexander Schmorell, hat sie wie durch ein Wunder Haft und Verhöre überlebt.
Peter Normann Waage zeichnet das bewegende Porträt dieser faszinierenden Zeitgenossin und stellt erstmals die Rolle dar, die sie im Freundeskreis der Weißen Rose spielte.




(9 Rezensionen)
"Du denkst, das wird sich nie ändern, denn es ist vollkommen, aber im nächsten Augenblick … im nächsten Augenblick musst du schreien, um dich verständlich zu machen." Das Leben ist rau in dem englischen Fischerdorf, in dem Adam und Shona leben. Beide haben ihre Mutter verloren und fühlen sich fremd in ihrer Umgebung. Shona verbringt ihre Zeit mit Louisa, von der sie sich in die Geheimnisse magischer Heilkräfte einführen lässt. Als ein geheimnisvoller Fremder ins Dorf kommt, findet auch Adam einen Gleichgesinnten, mit dem er beginnt, einen Flugapparat zu entwickeln.
Shona und Adam sind auf ihre Weise fasziniert vom Meer und von den Klippen, von denen sie sich Hand in Hand stürzen. Adam wünscht sich, es könnte immer so bleiben, doch als er die Blicke bemerkt, mit denen Shona seinen Bruder Nelson ansieht, droht sein Glück zu zerbrechen.




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Kriegswinter 1944/45. Die Niederlage der Deutschen scheint bereits besiegelt, aber Teile der Niederlande sind noch in deutscher Hand.
Der 15-jährige Michiel soll einen streng vertraulichen Brief überbringen und wird unfreiwillig in die Aktionen der Widerstandskämpfer verwickelt. Als Michiel einen abgeschossenen englischen Piloten in einem Waldversteck versorgen soll und die Hilfe seiner Schwester braucht, spitzt sich die Lage zu. Ein lebensgefährliches Versteckspiel beginnt, in dem Michiel zu verstehen beginnt, dass er nicht einmal den engsten Bekannten vertrauen kann.
Jan Terlouws "Kriegswinter" ist ein atemberaubendes Zeugnis der letzten Kriegsmonate. Ausgehend von eigenen Kindheitserinnerungen schildert Terlouw die dramatische Situation eines Jungen, der mit Verantwortung, Verrat, Enttäuschung und Tod konfrontiert wird.
In den Niederlanden längst ein Bestseller, verfilmt für Kino und TV!




(10 Rezensionen)
Véro, 13, hat es nicht leicht: Ihre wechselnden Freunde sind notorisch untreu, ihr Bruder ist ein Ekel, und jetzt soll sie auch noch ihr Zimmer räumen, weil ihre Oma dort einzieht. Und die leidet an Alzheimer …
Innerhalb kürzester Zeit ist das Familienleben komplett auf den Kopf gestellt. Omama plündert nachts die Küche, hortet Unmengen Schokoriegel und Silberlöffel unter ihrem Bett, weil sie glaubt, dass der Krieg noch immer andauert, telefoniert stundenlang ins Ausland oder löscht versehentlich extrem wichtige Dateien auf Mamans Computer ...
Als Véro Omas alten Reisekoffer (ihre Schatzkiste) geschenkt bekommt, stößt sie auf eine Vergangenheit, von der keiner wusste. Nach und nach nimmt Omas Leben Kontur an: ihre großen Lieben und Enttäuschungen im Leben, ihre kleinen Geheimnisse.
Virtuos, liebevoll, mit hinreißendem Humor und ohne jede Sentimentalität schildert Hervé Jaouen das turbulente Leben einer ganz normalen Familie, die auch die absurdesten Situationen mit Bravour...