



(9 Rezensionen)
»Es war einmal eine Stadt, in der keine zwei Menschen dieselbe Sprache sprachen. Niemand verwendete für irgendetwas dasselbe Wort. Trotzdem verstand jeder jeden, und alle lebten in Frieden und Eintracht zusammen.« Thórarinn (oder wie es auf isländisch geschrieben wird: Þórarinn) Eldjárn ist der beste Geschichtenerzähler Islands. Island liebt seine Geschichten. Er bedient sich in der reichen isländischen Nationalkultur vor allem, um sich über den ruhmreichen Heldenmut der Isländer lustig zu machen. Und Anlässe hat er, wir erinnern uns an Bankenkrisen und Vulkanausbrüche, reichlich gefunden – selbst wenn sie weniger spektakulär waren. Beliebt sind vor allem seine skurrilen Geschichten über menschliches Geschick und Missgeschick, die die Lachmuskeln arg strapazieren. Aus dem Isländischen von Coletta Bürling. --- "Wie viel Island steckt in dir?" Wenn du dieses Buch rezensierst, nimmst du automatisch an unserem Gewinnspiel teil - damit hast du die Chance Tageskarten für die...




(7 Rezensionen)
Für Detective Sergeant Fin O'Malley kommt es knüppeldick. Frau und Tochter lassen ihn sitzen und sein Chef schiebt ihn aufs Abstellgleis. Er soll in einem Nest an der nordwestlichen Küste Irlands einen Verdächtigen aufspüren, der schon zehn Jahre tot ist. Hier in Foley, zwischen redseligen Iren und schweigenden Lämmern, beißt Fin erstmal auf Granit. Besonders bei Charlotte Quinn, die Kirchenfresken repariert und in einem einsamen Leuchtturm wohnt. Spannend und mit viel Humor erzählt Carolin Römer in ihrem Krimierstling eine Story, wie sie nur in Irland spielen kann. Hier tauchen ehemalige Piraten auf, atheistische Pfarrer, untergetauchte IRA-Leute, trinkfeste Großmütter, unsichtbare Kobolde, verschwundene Rennpferde – und eine geheimnisvolle Meerjungfrau …




(9 Rezensionen)
»Fin schrie auf, als ihn das Möbelstück traf und zu Boden riss. Staub wirbelte hoch. Der scharfe Geruch von Taubenkot stieg ihm in die Nase. Er hustete. Irgendwo hörte er Pebbles hysterisch bellen. Als sich die Staubwolke gelegt hatte, wusste Fin, dass er in der Klemme saß.«
Vor dem verfallenen Herrenhaus Greed Castle stolpert Fin O’Malley über eine Leiche. Weil er selbst unter Verdacht gerät, ermittelt der ehemalige Dubliner Detective wieder. Doch die abergläubischen Dorfbewohner sind keine große Hilfe bei seinen Nachforschungen. Nora Nichols ist überzeugt, dass irische Kobolde sich gerächt haben.
Als Fins Tochter Lily verschwindet, wird es ernst.




(4 Rezensionen)
Europa im 21. Jahrhundert: Staaten und Banken bilden ein Syndikat. Sie sind beide bankrott, aber sie tun so, als hätte einer von ihnen Geld, das er dem anderen leihen kann – damit die Bürger nicht rebellieren. Immer wieder werden Euros nachgedruckt, immer mehr. Warum ist es trotzdem niemals genug? Wie hängen Boom und Krise, Inflation und Deflation zusammen? Ist das Geldsystem bloß eine Fata Morgana? Stefan Frank beantwortet die Frage, ob der Euro schon jetzt am Ende ist.
Pressestimmen zum Vorgänger-Buch: Die Weltvernichtungsmaschine (2009):
"Stefan Frank ist eine amüsante und lehrreiche Analyse der Krise gelungen. Dabei kommt er ganz ohne erhobenen Zeigefinger aus." Süddeutsche Zeitung




(2 Rezensionen)
Zehn heiße Tage im Juni 2007. Am Rande des G8-Gipfels in Heiligendamm wird ein Polizeihubschrauber abgeschossen. Fünf Polizisten sterben. Die Täter werden im Antiglobalisierungslager vermutet. Frank Schütz macht sich auf die Suche nach Leo Fetzner. Mit ihm hatte er vor Jahren die DK1 gebaut, eben jene kuriose Kanone, die nun in der Tagesschau als Tatwaffe präsentiert wird. Fetzner ist die Schlüsselfigur, sein ehemaliger Uniprof, Freund und Rivale. Er hatte Frank seinerzeit zur Tapiraktion verleitet. Die Ereignisse kippen das fragile Gleichgewicht seines Lebens. Mit der Polizei auf den Fersen macht er sich auf die Reise in die Vergangenheit: die Ereignisse an der Startbahn West, die Jahre als Student und Autonomer in Berlin, die Tapiraktion und die unerfüllte Liebe zu Eva, Fetzners Frau. Zehn Tage, die alles verändern werden.




(9 Rezensionen)
Der Programmierer Nils Bentner sucht den Mörder seines Geschäftspartners. Dabei rutscht er tief in eine von ihm selbst geschaffene Welt. Was für ein wunderbarer Ort! Pixity, die Stadt aus animierten Figuren und Sprechblasen, ein multimedialer Chat, der das Unmögliche möglich macht. Jeder ist ein anderer und dieser andere ist vielleicht man selbst. Eine Stadt aus Lügen und ohne Gesichter. Ein pädagogisches Idyll über einer Kloake aus Pädophilie und obskurem Sex. Je deutlicher sich aber die Gesichter aus dem virtuellen Nichts schälen, desto diffuser werden sie in der Wirklichkeit. Noch bevor Bentner zwischen Tätern und Opfern unterscheiden kann, steht er selbst in der Schusslinie eines realen Krieges.




(3 Rezensionen)
Berlin in den 1780er Jahren: Verleger Hempel vermisst seinen Autor Alexander MacKendrick. War der englische Reiseschriftsteller zu tief in die Geheimnisse des Berliner Künstlermilieus eingedrungen und wurde beseitigt? Kriminalgerichtspräsident Schwan nimmt den Komponisten Rotermund ins Visier. Kurz davor in die feine Gesellschaft einzuheiraten, frequentiert er insgeheim Lokale für »gewisse Kavaliere«. Verdacht erweckt auch eine Salondame. Während die ganze Stadt dem Besuch des türkischen Paschas entgegenfiebert, tauchen weitere Spuren auf … Ein historischer Krimi um Paschafieber und Kulissenschieber mit einer spannenden Mischung aus Fiktion und Fakten.




(4 Rezensionen)
»Wir sind nervös. Natürlich. Das wären Sie doch sicherlich auch, wenn Sie sich in wenigen Minuten einem Verbrecher anvertrauen würden. Oder?«
Wie wird man zum Verbrecher? Zwei Journalisten heuern bei Oscar, einem »bösen Buben«, an und werden Augenzeugen einer Kindesentführung. Doch statt zu einer packenden Reportage entwickelt sich dieses Abenteuer zu einem Albtraum: Sind die Journalisten selbst Opfer – oder doch Täter? Ist Oscar ein Psychopath oder ein Aufschneider? Aus der vermeintlichen Distanz des Beobachters wird man hineingezogen in ein beängstigendes und brutales Geschehen.