Jäger des verlorenen Zeitgeists. Frank Jöricke erklärt die Welt

Jäger des verlorenen Zeitgeists. Frank Jöricke erklärt die Welt (Front-Cover) Solibro, 224 Seiten
ISBN: 978-3-932927-55-3
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BdB-Rating: 3.0

LEBST DU NOCH ODER NOSTALGIERST DU SCHON?

Wie Indiana Jones auf der Jagd nach dem heiligen Gral, ist Frank Jöricke dem Zeitgeist auf der Spur. Der Autor des »liebestollen Onkels« jagt unser aller Lebensgefühl. Er erklärt, dass früher nicht alles besser, aber vieles anders war. Und warum das mit der Liebe so schwierig geworden ist. Warum Grönemeyers Frage, »Wann ist ein Mann ein Mann?«, noch nicht beantwortet wurde. Warum es die Frauen auch nicht leichter haben. Und wie es mental um die heute Dreißig-, Vierzig- und Fünfzigjährigen steht.Frank Jöricke begibt sich in den Dschungel von Vergangenheit und Gegenwart, rodet die Nostalgie und stürzt sich in die Untiefen der Popkultur. Greift, wenn es sein muss, zur Peitsche und legt mit spitzer Feder reihenweise Wahrheiten frei.

 

Frank Jöricke

Seine Tätigkeit als Werbetexter hat Frank Jöricke (*1967) aus Trier nicht geschadet. Im Gegenteil, zeichnet sich doch seine Sprache durch ihre Treffsicherheit und lebendige Fabulierkunst aus. Erweitert um den Blick des Texters, der schon von Berufs wegen immer ein genaues Sensorium für die kleinen und großen Widersprüche des Lebens haben muss, verfällt er dennoch nicht dem Zynismus oder der Verklärung. Dies ist wohl weniger der neuen Ernsthaftigkeit als dem nostalgischen Wohlwollen zu verdanken, das einen erfasst, wenn die eigene Jugend- und Adoleszenszeit langsam aber sicher zu Geschichte wird. Frank Jöricke hat sie aufgeschrieben.
Mit einem Auszug aus seinem Roman "Mein liebestoller Onkel ..." zog er bis ins Finale des Poetry Slams in Trier; Jürgen von der Lippe und Ingo Naujoks gefiel der Roman so gut, dass Ingo Naujoks das Hörbuch eingelesen hat. Außerdem gilt Jöricke als der Entdecker von Guildo Horn, arbeitet nebenbei als Bad-Taste- und Ü-30-DJ, ist Ex-Fußballschiedsrichter und manischer Blutspender (75 x in 19 Jahren) − dabei sind seine Bücher alles andere als anämisch!

 

 

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