Solibro, 208 SeitenISBN: 978-3932927-49-2




(5 Rezensionen)
BdB-Rating: 3.6 Bewerber insgesamt: 6
Für alle mit Fernweh...
"Es wäre schön, wenn die Leute beim Verlassen des Theaters gedankenverloren auf die Fahrbahn gerieten und von einem Taxi überfahren würden." (Edward Albee)
Andreas Altmann hat Albee ernstgenommen. Seine moralabstinenten Stories verstören, entrücken, konfrontieren den Leser mit seinen eigenen dunklen Seiten. Aber keine Angst, A.A. geht nicht über Leichen – über Leichtverletzte aber schon.
Andreas Altmann ist getrieben von Reiselust. In diesem Buch mit größtenteils bislang unveröffentlichten Abenteuer- und Liebesgeschichten unternimmt der Autor mit seinen Reisen in die Ferne immer auch eine Reise zu sich selbst, auf der Suche nach dem wilden Leben. Denn allen Stories gemein ist Altmanns unbezwingbares Verlangen nach jener Unmittelbarkeit der Erfahrungen, um derer willen er auch Schmerz und Leid nicht scheut, wenn sie ihm nur Augenblicke größtmöglicher Intensität versprechen. Schön für den Leser, kann er doch teils voyeuristisch, teils schaudernd, teils gerührt an Erfahrungen teilhaben, die von Diebstählen bis Drogenexzessen, von romantischer Verführung bis hin zu ganz speziellen sexuellen Erfahrungen reichen.
Andreas Altmann
Der umtriebige Reporter und Buchautor Andreas Altmann trampte schon nach dem Abitur ein Jahr durch Europa. Neben abgebrochenem Psychologie- und Jurastudium sammelte er höchst unterschiedliche Erfahrungen u.a. als Spüler, Privatchauffeur, Anlageberater, Straßenbauarbeiter, Buchclubvertreter, Nachtportier, Dressman oder Ghostwriter.
Nach einem dreijährigen Schauspielstudium mit Abschluss am Mozarteum in Salzburg war er am Bayerischen Staatsschauspiel und am Wiener Schauspielhaus engagiert.
Es folgten längere Aufenthalte in einem indischen Ashram und später einem buddhistischen Zenkloster in Kioto sowie Reisen durch Asien, Afrika und Südamerika.
Seine Reportagen erschienen u.a. bei Geo, Zeit-Magazin, Tempo, Faz-Magazin, Stern, Playboy, Merian, SZ-Magazin, Focus, Mare.
1991 erhielt er den renommierten Egon Erwin Kisch-Preis für die Reportage "Äthiopien ganz nah: Leben am Rand der Welt" (FAZ-Magazin).
2003 folgte eine Auszeichnung durch die Deutsche Aids-Stiftung für eine seiner Reportagen.
2005 erhält Altmann den Johann-Gottfried-Seume-Preis sowie den Globetrotter-Weltentdecker-Preis.
2008 wurde ihm der Reisebuch-Preis 2008 verliehen.
2011 stand er wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste mit "Das Scheißleben meines Vaters ..." (Piper)
Zur Website von Andreas Altmann
Neueste Rezensionen




Absolute Geschmackssache und nicht mein Dingauf Dassis Dreamworld, Freitag, 02. November 2012




Fand das Buch wunderbar und bereicherndauf SaraSalamander, Dienstag, 30. Oktober 2012




Der Unterhaltungswert ist sehr hochauf Blüten Staub, Donnerstag, 18. Oktober 2012




Egal welche Reaktion es auslöst, es löst eine ausauf Writresscorner, Freitag, 12. Oktober 2012




Er macht sich die Welt, wie sie ihm gefälltauf Lady`s Produkttests, Mittwoch, 10. Oktober 2012
