Das Büro

Das Büro (Front-Cover) Verlag C.H.Beck, 848 Seiten
ISBN: 9783406637339
Whole StarWhole StarWhole Star1/4 StarEmpty Star (13 Rezensionen)
BdB-Rating: 3.2

Eine ironische und komische Betrachtung des Büroalltags

Als Maarten Koning eine Stelle als wissenschaftlicher Beamter in einem volkskundlichen Büro antritt, ändert sich sein Leben schlagartig. Von nun an beschäftigt er sich mit Wichtelmännchen – und mit den lieben Kollegen. Der graue Büroalltag wird aufgelockert durch ergebnislose Sitzungen, nutzlose Dienstreisen und feuchtfröhliche Kongresse. Und bei alledem versteht es Direktor Beerta meisterhaft, immer neue Projekte und Stellen zu schaffen...

Was Joanne K. Rowling für England war, war J. J. Voskuil für die Niederlande: Sein monumentaler Büro-Roman loste eine wahre "Büromanie" aus mit Fanklubs und langen Schlangen im Morgengrauen vor den Buchhandlungen. Mit seinen knappen Schreibtischdialogen, lakonischen Schilderungen von Arbeitsabläufen und einem bitterbösen Gespür für die urkomischen Aspekte des Bürolebens hat Voskuil den Nerv unserer arbeitswütigen Zeit getroffen. Während der Leser wie bei einer Soap-Opera atemlos einer Szene nach der anderen folgt, wird er unmerklich in das Leben des Maarten Koning hineingezogen. – Ein Trostbuch für alle, die jeden Morgen ihren Kaffee kochen und ins Hamsterrad der Projekte und Konferenzen steigen.

 

J. J. Voskuil

J. J. (Han) Voskuil, 1926–2008, war von 1957 bis 1987 als Beamter an einem volkskundlichen Institut in Amsterdam beschäftigt. Er debütierte 1963 mit einem Roman, doch seinen Durchbruch als Schriftsteller erlebte er erst mit dem Mega-Roman „Het Bureau“, der in den Jahren 1996 bis 2000 in sieben Bänden (mit zusammen rund 5.000 Seiten) erschien. Weitere Romane folgten. Am 1. Mai 2008, dem Tag der Arbeit, schied J. J. Voskuil nach schwerer Krankheit freiwillig aus dem Leben.

 

 

Neueste Rezensionen

Whole StarEmpty StarEmpty StarEmpty StarEmpty Star Unterirdisch
Montag, 19. November 2012     Blog: Inka´s kleine Welt
Wer auf dicke Wälzer steht und sich nicht vor sinnfreien Dialogen scheut, für den ist das Buch zu empfehlen. Einige Interviews sind in plattdeutscher oder niederländischer Sprache geschrieben. Für mich als Norddeutsche kein Problem, gegebenenfalls muss man auf deren Inhalt verzichten, da sie für das eigentliche Geschehen keine Bedeutung haben. Auch die Namen sind etwas gewöhnungsbedürftig – selbst wenn man einen Niederländer als Freund hat. Das Buch finde ich absolut grässlich – tut mir leid. Selten habe ich ein SO langatmiges, langweiliges und ereignisloses Buch “lesen müssen”.
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarEmpty Star Lesenswertes Buch für Leute die anspruchsvolle Bücher lieben
Montag, 22. Oktober 2012     Blog: Alles oder Nichts!
Ja da hab ich es doch geschafft das Buch bis zum Ende zu lesen. Eigentlich war es nicht so schwer, aber das Buch war anspruchsvoller als die bisherige Lektüre ;-) . Man kann, nein man darf dieses Buch nicht in einem Flutsch durchlesen, dazu ist es nicht gemacht. Und damit meine ich nicht die Seitenzahl. Die finde ich mit über 800 Seiten gar nicht so erschreckend. Man braucht hier schon mehr Zeit und Konzentration für das Buch. Hier werden an dem Leser Ansprüche gestellt. Es trocken ohne Bilder. Eher sachlich gehalten. Aber, und nun kommts, der Autor hat einen tollen Schreibstil, der dir den Büroalltag näher bringt. Man wird mit Maarten, dem Hauptprotagonisten, in eine etwas skurile Bürowelt hineingezogen.
Whole StarWhole StarWhole StarEmpty StarEmpty Star Gewöhnungsbedürftig und sehr lang....
Freitag, 28. September 2012     Blog: Buchstabenfestival
Was habe ich mich auf das Buch von J. J. Voskuil gefreut. „Das Büro- Direktor Beerta“ war so hoch gelobt geworden, dass man fast nicht daran vorbeikam. Deshalb war ich auch glücklich, dass ich bei BloggdeinBuch ein Exemplar gewinnen konnte. Nach einiger Zeit war es da. Groß und dick und schwer und hoffentlich auch so gut. Hoffentlich – nun, es hat mich nicht gepackt. Ich habe es gelesen, ja, denn ich wollte es haben, aber endlose Begeisterung hat es bei mir leider nicht ausgelöst.
Whole StarWhole StarWhole StarEmpty StarEmpty Star Es ist unterhaltsam
Sonntag, 16. September 2012     Blog: Charlie655 - Produkttests
Die vorher gelesenen und überaus positiven Rezensionen haben mich zu dieser Buch-Wahl verleitet. Da ich selbst im Büro arbeite, dachte ich, das ist ganz sicher ein Roman für mich. (Aber auch schon bei Filmen, mit besonders vielen und großen Auszeichnungen ging es mir schon oft so, dass sie mich wohl nicht ganz erreicht haben.) Hier fällt es mir jetzt nicht ganz leicht, eine Rezension zu schreiben. Ich hatte so meine Anfangsschwierigkeiten, in das Buch herein zu kommen. Die niederländischen Namen sind für mich ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, ich musste öfter hinten im Personenverzeichnis nachschlagen, um nicht durcheinander zu kommen
Whole StarEmpty StarEmpty StarEmpty StarEmpty Star Also, MEINS ist das nicht ...
Mittwoch, 12. September 2012     Blog: Lil'Luci
Als ich mich um dieses Buch beworben hab, hab ich mit von den Pressestimmen und den positiven Besprechungen leiten lassen. Witzig, überraschend, und dabei großartig geschrieben - kann ja nur gut sein, dachte ich. Tja. DACHTE ich. Als das Paket ankam, war ich erst mal begeistert von der Aufmachung. Ein dicker Wälzer, schön in Creme gebunden mit roter, geprägter, interessant gesetzter Typografie, die auch noch tiefgeprägt ist.
Whole StarEmpty StarEmpty StarEmpty StarEmpty Star Gekämpft, aber doch verloren
Dienstag, 11. September 2012     Blog: Thoughts of Moon
Das ist eins der Bücher, das ich mir ausgesucht habe, ohne mich vorher schlau zu machen. Die Geschichte klang interessant und vielversprechend nach bösen und lustigen Dialogen – wie man sie eben heutzutage aus dem Büro kennt. Die Ernüchterung folgte recht bald: ein über 800 Seiten dicker Wälzer, der das Büroleben ab 1957 in den Niederlanden beschreibt. Die Seitenzahl wäre kein Problem, ganz im Gegenteil, bei spannenden Büchern lese ich gerne viele Seiten. Leider zieht sich dieser Roman ungemein, sodass ich in 2 Wochen lediglich etwas über 200 Seiten geschafft habe – und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Whole StarWhole StarWhole StarEmpty StarEmpty Star Manchmal auch genauso schleppend wie ein langer Arbeitstag
Montag, 10. September 2012     Blog: Purzelhausen
Hinter mir liegen zehn Tage und gerade mal hundert Seiten Büro. Ich bin ein wenig hin und her gerissen. Auf der einen Seite ist das Buch fast so langatmig wie eine Bürowoche im wahren Leben. Auf der anderen Seite sind die einzelnen Büroszenen gerade wegen ihrer Authentizität sehr witzig und unterhaltend. Weil ich zum aktuellen Lesezeitpunkt noch nicht weiß ob sich jemals so etwas wie ein wahrer Spannungsbogen aufbauen wird, kann ich zur Handlung noch nicht allzu viel sagen. "Es bleibt spannend" wäre vielleicht etwas hochgegriffen. Aber dennoch darf man ruhig gespannt bleiben. Denn es muss ja wohl einen Grund (und im besten Fall sogar mehrere Gründe!) haben dass das Buch so ein Bestseller wurde.
Whole StarWhole StarWhole StarEmpty StarEmpty Star Etwas zu langatmig und nüchtern
Sonntag, 09. September 2012     Blog: Norchens Welt
“Stromberg” war schon nicht ganz meine Assoziation von Humor und ich muss sagen, so viele gute Stellen das Buch “Das Büro” auch hatte, ganz warm geworden bin ich nicht damit. Der Humor wirkt teilweise etwas nüchtern, aber das ist auch gut so angesetzt. Setzt man es in Verbindung mit dem Handlungsort ist die Sprache dennoch passend: sachlich, eher trocken und an einigen Stellen nüchtern. Dieses Buch lebt nicht unbedingt von einer lebhaften Bildsprache. Dennoch sind alle Figuren und Handlungsort (die einzelnen Büros) interessant beschrieben und man kann sich ein gutes Bild von den einzelnen Szenarien machen.
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarEmpty Star Ein Buch über den wirklichen Wahnsinn im Büro
Mittwoch, 05. September 2012     Blog: Minimal Make-up
Das Büro ist ein Füllhorn verschiedenster Menschen mit verschiedenem (akademischen) Hintergrund. Hier landen Leute, die Niederlandistik, Deutsch oder Musik studiert haben. Als Studentin schlägt mir das durchaus auf den Magen. Ja, was ist denn mit den ganzen Studenten, die Fächer studieren, die vielleicht den Interessen entsprechen, aber wenig mit der Ausübung eine Berufes zu tun haben? Ich wette einige finden sich mit solchen Aufgaben konfrontiert, für die sie sich weder qualifiziert, noch ausgebildet fühlen. Aber man versucht es, man versucht es so gut wie möglich.
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarEmpty Star Das Buch ist mit seiner Geschichte schon etwas Besonderes
Donnerstag, 30. August 2012     Blog: Das ist mein Blog
Die Handlung ist eigentlich schnell erzählt. Maarten Koning nimmt 1957 eine Stelle in einem volkskundlichen Büro an. Er ist sogenannter „wissenschaftlicher Beamter“ und soll als erste Aufgabe Karten mit Darstellungen von Volksaberglauben mit Kommentaren versehen, aber die über Irrlichter nicht berücksichtigen. Es soll ein Atlas für Volkskultur herausgegeben werden. Im Büro gibt es aber auch andere Mitarbeiter, die z.B. niederländische Volksnamen untersuchen.