Gäste-Austreibung

Gäste-Austreibung (Front-Cover) Schardt Verlag, 113 Seiten
ISBN: 9783898416221
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BdB-Rating: 2.8

Gäste – wie werde ich sie los?

Gastgeber erliegen oft einem beglückenden Rausch. Sie freuen sich aufs Einkaufen, Kochen, Tischdekorieren und einen schönen Abend. Vor allem aber auf ihre Gäste. Doch was ist, wenn der Gast zum Albtraum wird und aus dem anfänglichen Hochgefühl ein Martyrium?
Endlich da: Ein Ratgeber für gequälte Gastgeber! Martin Lagoda, Ex-Chefredakteur von „essen & trinken“, hat eine bitterböse Satire auf das Verköstigen von Gästen in den eigenen vier Wänden geschrieben. In seinem Buch „Gäste-Austreibung. Ein Crashkurs für gequälte Gastgeber“ schlägt er sich ganz auf die Seite der Gastgeber, die sich vor ihren ungebetenen Gästen nicht mehr retten können.

 

Martin Lagoda

Martin Lagoda, Jahrgang 1952, kann auf eine langjährige Erfahrung als Food-Redakteur (u. a. „Der Feinschmecker“, „Living at Home“) und Kochbuchautor zurückblicken. Als Chefredakteur von „essen & trinken“ hat er den damals unbekannten Hamburger Koch Tim Mälzer ins Fernsehen gebracht. Heute konzipiert Lagoda gemeinsam mit Diplom-Ökotrophologin Bettina Snowdon unter dem Label Snowdon & Lagoda kulinarische Bücher (u.a. „Strandküche. Die Originalrezepte der legendären Sansibar“, „Meine Jacobsleiter“, „Mixed Emotions“).

 

 

Neueste Rezensionen

Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarWhole Star gratis Seitenstechen, einen großen Weiterempfehlungsstern
Montag, 02. April 2012     Blog: Ayas Welt
Nach ungefähr nur ungefähr zwei Seiten wusste ich schon das das Buch saukomisch war. Der Anfang tat sich etwas Schwer (über die erste Seite wohlgemerkt) und schoss dann mit einem Brüller nach dem anderen auf. Ich bin ganz dankbar das dass Buch wirklich nur so Schmal ist – noch ein bisschen mehr und es hätte sehr peinliche Situationen im Studio gegeben. Das Inhaltsverzeichnis auf dem Buchrücken würde ich aber dringend verändern. Es macht zwar neugierig aber es beschreibt das Buch nicht annähernd als das was es ist, nämlich dermaßen ironisch das Leute ohne feinstimmige Humorstufen nichts damit anfangen können, was schade ist.
Whole StarEmpty StarEmpty StarEmpty StarEmpty Star Mein Geschmack wars in jedem Fall nicht.
Freitag, 16. März 2012     Blog: Verboten gut !
Wie soll Ich anfangen ? Nun ja, zuerst einmal sollte man das Buch nicht ganz ernst nehmen, das sollte jedem klar sein . Ich nahm das Buch mit ins Bett um es dort zu lesen, 113 Seite, die hab Ich schnell, doch schon nach den ersten 10 Seiten wollte ich mich in einem großen Fass Wasser ersäufen ... Müdigkeit kam auf, die Augen wurden schwer und das Verlangen in mir, das Buch gegen die Wand zu werfen wurde immer größer. Die Satire in diesem Buch konnte mich irgendwie nicht erreichen, es ist viel zu schwierig zu lesen. Auch wenn der Autor mit seinen abstrusen Geschichten versucht hat einem mit geblümten Umschreibungen das Thema näher zu bringen, ist er kläglich daran gescheitert.
Whole StarWhole StarEmpty StarEmpty StarEmpty Star Für meine Gäste hätte es nicht gereicht
Dienstag, 13. März 2012     Blog: Corporate Cloud
Mein aktuelles Buch ist Gäste-Austreibung von Martin Lagoda aus dem Schardt Verlag. Puh schwierig schwierig. Vorweg genommen, das Buch ist lesenswert; gewisser Maßen. Jedoch ist der Leser, oder ich zumindest, unschlüssig in welche Schublade er denn dieses kleine literarische Werk legen darf. Ich bin ehrlich ich schwanke zwischen hell auf begeistert und zutiefst enttäuscht. Zeitweise mutet dieses Werk als Zynismus in seiner reinsten Form ohne jedewelchen Sinn und Verstand. Ein Kapitel weiter findet man sich in einem der gelungensten satirischen bzw. komödiantischsten Kapitel – seit Tommy Jauds Millionär – wieder und kann sich vor Lachen beim Lesen kaum noch auf dem Stuhl halten.
Whole StarWhole StarEmpty StarEmpty StarEmpty Star sehr schwierig zu lesen
Dienstag, 21. Februar 2012     Blog: Lucys Produkte-Tests
Nun ja, es hört sich auf alle Fälle lustig an. Ein Ratgeber in 6 Lektionen sollte es sein. Also las ich fröhlich drauf los und war schon nach den ersten Seiten bedient. Da wird zwar fröhlich über die Eigenarten verschiedener Gäste hergezogen und wie man ein besonderes (schreckliches) Erlebnis zelebriert um seine Gäste wieder loszuwerden. Aber alles so krampfhaft schlecht komisch geschrieben, das beim Lesen einem die Lust am weiterlesen verging. Da wird am Beispiel eines russischen Abends erklärt, wie man seine Gäste erfolgreich den kommenden Abend schmackhaft macht. Zbsp. mit Sprüchen ála: "Wolga se reinlasse? "
Whole StarWhole StarEmpty StarEmpty StarEmpty Star Humor ist Ansichtssache!
Sonntag, 19. Februar 2012     Blog: ~ Yuki Keylin ~
Stellenweise finde ich einige Dinge auch sehr nah am echten Leben und könnte mir gut vorstellen, dass es einigen Menschen so ergehen mag, aber das kam eher selten vor. Nun muss ich zugeben, dass ich an sich schon ein Spaßvogel bin und auch über schlechte Witze lachen kann, aber bei der Gäste-Austreibung wurde es sogar mir zu viel. Das ganze Buch ist von vorne bis hinten “durchhumorisiert” und wirkt dadurch überladen und einfach nur noch übertrieben und gezwungen lustig. Spätestens nach der Hälfte verging mir die Lust am Weiterlesen, weil es immer vorhersehbarer wurde und mir die Witze irgendwann nur noch auf die Nerven gingen.
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarEmpty Star Gästeaustreibung ist eine gelungene komisch-makabre Satire.
Samstag, 18. Februar 2012     Blog: Textdompteuse
Das Buch ist locker, witzig und originell geschrieben. Dabei fehlt es ihm glücklicherweise an jener Bemühtheit und Penetranz, wie sie allzu oft in anderen humorvoll gemeinten Büchern nervt. „Gästeaustreibung“ ist eine gelungene Satire und bejaht das Unterlaufen aufgesetzten guten Benehmens, exquisiter Tischsitten oder demonstrativ kultivierten Gehabes. Eine boshafte Attacke auf genussfeindliche Hungerhaken fehlt ebenfalls nicht. „Political Correctness“ hat bei der „Gästeaustreibung“ auch zwischen den Zeilen keinen Zutritt. Die Vorschläge sind teils realisierbar, teils so absurd, dass es wehtut. Allzu makabre Szenen oder besonders einfallsreiche Formulierungen können ein Lachen auslösen, das sich nicht so leicht wieder stoppen lässt.
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarEmpty Star Ideal für Freunde derben Humors.
Dienstag, 31. Januar 2012     Blog: Aus dem Leben gegriffen
Neben den Anregungen zu den Themen-Abenden gibt es auch einige Tipps für zwischendurch, wie man Gäste wirksam und effektiv vertreiben kann. Unter vielversprechenden, schöngeistigen Überschriften wie „Stilvoll dekorieren“ oder „Ein Refugium gestalten“ finden sich noch zusätzlich hochwirksame und sehr amüsante Anregungen, wie man die Gäste auch mit nur kleinen Nadelstichen dauerhaft verkraulen kann. Dass das ganze Werk unter Satire einzuordnen ist, dürfte sich von selbst verstehen. Aber alleine schon die Vorstellung, wie die Abende ablaufen könnten, sorgte bei mir zumindest schon für diebische Freude und herzhaftes Gelächter.
Whole StarWhole StarEmpty StarEmpty StarEmpty Star es trifft einfach nicht meinen Humor
Freitag, 27. Januar 2012     Blog: Spottdrossel
Und mich -leider- nicht so gut amüsiert, wie ich dachte. Wirklich spontan losgackern konnte ich nur bei dem Vorschlag, die Toilettenspülung zu sabotieren (da waren wir aber schon auf Seite 63), denn, wer hat noch nicht auf fremden Toiletten mit einer eigenwilligen Klospülung gekämpft? Danach konnte ich zumindest einordnen, wo das Problem liegen könnte. Der Autor erklärt - durchaus richtig- "Satire funktioniert, indem sie vergrößert und überzeichnet". In diesem Buch wird leider dermaßen überzeichnet, daß zumindest ich mich da nicht mehr wiederfinden kann und auch durchaus gute Witze totgeritten werden.