Toggle

Toggle (Front-Cover) Verlag Galiani Berlin, 428 Seiten
ISBN: 9783869710419
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BdB-Rating: 3.9

Wer die Daten hat, hat die Macht – ein packender Thriller, der die Möglichkeiten digitalen Datenmissbrauchs zu Ende denkt

Eigentlich müsste Nicolas Holzwanger einen Freudensprung machen, hat er doch gerade das unglaublichste Jobangebot seines Lebens erhalten: Deutschlandchef des Computerkonzerns Toggle. Und das, obwohl er Quereinsteiger ist, keineswegs karriereorientiert und erst seit kurzem bei Toggle beschäftigt. Freilich, die Umstände sind dramatisch: Datenschützer und Journalisten schüren Unruhe, weil sie im neuesten Coup der Firma die skrupellose Aneignung des Informationsmonopols wittern (Toggle scannt weltweit die Buchbestände der Menschheit und plant, sie kostenlos zum download ins Internet zu stellen.)
Und, noch dramatischer: Holzwangers Vorgängerin ist während einer von Toggle veranstalteten Konferenz, die ebenjene Kritik im Keim ersticken sollte, unter mysteriösen Umständen verstorben.
Holzwanger nimmt den Job trotzdem an. Assistiert von seiner Frau Pia, seiner ältesten Tochter Olga und dem polnischen Computerfreak Janek versucht er den Tod seiner Vorgängerin aufzuklären. Und gerät dabei schnell in einen Dschungel aus Intrigen und Machtkämpfen, in denen Idealisten, gewinnsüchtige Manager und Undercoveragenten um Einfluss bei Toggle ringen.
Mehr noch – Holzwanger kommt einem schwerreichen russischen Oligarchen und dessen Gegenspielern auf die Spur, die an die Dienste von Toggle und die ungeheuren Datenberge der Konkurrenzfirma Myface herankommen wollen, um die digitalen Schatten aller Nutzer weltweit für ihre Zwecke zu missbrauchen. Es beginnt ein Wettlauf, der alles andere als ungefährlich ist …

 

Florian Felix Weyh

Florian Felix Weyh, geboren 1963 in Düren, lebt als Autor und Publizist in Berlin. Er ist ständiger Mitarbeiter des Deutschlandradios und schrieb Theaterstücke, Hörspiele und Essays (u. a. Die letzte Wahl, 2007, und Internet. Kleine Philosophie der Passionen, 2001), für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Toggle ist sein erster Roman. Weitere Informationen unter www.weyh.info, bei Facebook und Twitter.

Zur Website von Florian Felix Weyh

 

 

Neueste Rezensionen

Whole StarWhole StarWhole StarEmpty StarEmpty Star Ein guter Roman, leicht lesbar
Samstag, 21. April 2012     Blog: round about me
Das Buch hat durchaus Potential das nur leider nicht voll ausgeschöpft wird. Manches wird detailgetreu visualisiert, vieles bleibt im Halbdunkel. Mir fehlt die Komplexität die einen wirklich fesselnden Roman ausmacht. Toggle ist gut geschrieben, zweifellos. Der Autor hat eine packende Story gewählt, sie gut in den ersten Kapiteln vorbereitet aber danach schwächelt die Geschichte leider. Sie verliert sich viel zu sehr im Detail, wirkt platt und übergeht damit den Hintergrund der Konzerne, der Macht, des Programms TOD das leider erst am Ende kurz gestreift wird. Ich hätte beim Lesen gern mehr erfahren als über bestimmte Autotypen und Kleinkriminelle die zufällig ins Räderwerk geraten und letztendlich für den Handlungsstrang keine weitere Bedeutung haben.
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarEmpty Star in intelligenter Roman zu einem interessanten und zeitgemäße
Freitag, 24. Februar 2012     Blog: Sabienes Traumbilder
Was mir bei diesem Roman aufgefallen ist, sind die vielen Ortswechsel, die aber auch durch die weltumspannende Thematik begründet sind und ein mutiger Zeitenwechsel in die Zeit des Abbé Galiani betitelt als „Intermezzo“ , dessen hier fiktives Buch ein Kernstück der Handlung ist. Zudem erleben wir einige Szenenwechsel und manche dort stattfindenden Nebenerzählungen und Personen sind für mich zu wenig geklärt und aufgelöst.
Whole StarWhole StarWhole StarEmpty StarEmpty Star Überzeugender Roman, aber leider mit Schwächen!
Donnerstag, 23. Februar 2012     Blog: Der Medien Blog
Trotz all der oben genannten Kritik kann ich das Buch empfehlen, da es einem gute Unterhaltung bietet und man sich Gedanken über seine Daten in der digitalen Welt macht. Einen politischen Ansatz ist in dem Buch auch vorhanden, der aber nicht so sehr aufgegriffen wird. Das Buch bezieht sich mehr auf die Macht von Formeln und Algorithmen. Für Menschen, die sich gerne in dem Bereich von Internet, Computern und Mathematik bewegen kann ich dieses Buch empfehlen. Es wird einem interessante Lesestunden bereiten.
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarEmpty Star Ich fühlte mich unterhalten.
Donnerstag, 23. Februar 2012     Blog: schmerzwach
Es war keine verschwendete Zeit, dieses Buch zu lesen, aber es erreichte auch nicht meine hohen Erwartungen, die ich daran knüpfte. Schade. Aber wahrscheinlich ist die Wahrheit nicht zu finden. Vielleicht irgendwann. Egal. Ich mochte das Buch trotz allem. Und würde es weiter empfehlen. Aber zu viel Erkenntnis sollte man nicht erwarten, vor allem nicht, wenn man sich sehr viel mit Internet und Google/ Facebook/ Privatsphäre-Scheiße beschäftigt...
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarWhole Star Ein sehr gut geschriebener Roman der einen fesselt
Freitag, 17. Februar 2012     Blog: Paustbacken.de
Es war einfach nicht leicht gewesen das Buch beiseite zu legen, da es mich total gefesselt hat und ich wissen wollte wie es weiter geht. Als Leser wird man immer tiefer in die Machenschaften beider Parteien eingeweiht und man versteht die Zusammenhänge immer mehr um die es in diesem Thriller geht. Das hin und her springen in die verschiedenen Epochen, wo es um die Gründung dieser Formel und dem Kreis der Tausend geht und wieder in die Gegenwart zurück, macht für mich das Buch sehr interessant, da man da erst die Zusammenhänge versteht. Alles in allem ein sehr gut geschriebener Roman der einen fesselt und man sich wirklich Gedanken über seine Accounts bei Facebook und Konsorten macht.
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarEmpty Star Ganz interessant.
Dienstag, 14. Februar 2012     Blog: Rebecca-Desireé
Das Buch spricht eine breite Masse an, den die Hauptrollen spielen diesmal nicht Menschen, wie es eigentlich üblich ist, sondern Formeln. Florian Felix Weyh ein ganzes Buch über eine hypothetische Formel zu schreiben, dabei kontinuierlich zu unterhalten und mutmaßlich niemanden zu verschrecken. Auch wenn der Anfang ziemlich langweilig war und ich mich manchmal nicht auskannte, fand ich den Roman sehr gut geschrieben und sehr verständlich.
Whole StarWhole StarWhole StarEmpty StarEmpty Star Flüssige, zeitgenössische Lektüre.
Sonntag, 12. Februar 2012     Blog: Los Holstos
Toll ist gerade für junge Leser der spannende Bezug zum aktuellen Internetzeitalter. Die (scheinbaren) Parallelen zur aktuellen Webwelt sind nicht zu übersehen und zeitweise so sehr mit Details und Hintergründen versehen, dass man mal kurz das iPad schnappen möchte, um Inhalte gegenzuchecken. Toggle aus dem Verlag Galiani Berlin ist ein guter, wenn auch kein herausragender Roman. Er liest sich flüssig, liefert eine aktuelle und interessante Geschichte, ist aber kein herausragendes Werk der Literaturgeschichte. Trotzdem empfehlenswert für junge Leser, die sich von der aktuellen Zeit fesseln lassen möchten.
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarWhole Star Es ist wirklich ein außergewöhnlicher Roman
Mittwoch, 08. Februar 2012     Blog: Trampelpfade
Ein absolut toller Roman, der die heutige Zeit wunderbar trifft. Wer bereits Andeutungen auf das reale Leben gefunden hat, wird diesen Roman lieben, denn diese sind beabsichtigt. Ich hoffe allerdings nur, dass es in dem Buch doch noch etwas Fiktion gibt und nicht wirklich an den geheimen Formeln gearbeitet wird. Das Buch ist sehr lebensnah und realistisch geschrieben. Der Autor schreibt zwar aus verschiedenen Perspektiven und Sichten, was er aber ganz gut abgrenzen kann.
Whole StarWhole StarWhole StarWhole StarEmpty Star Ein toller kurzweiliger, aber leider zu vorhersehbarer Roman
Montag, 06. Februar 2012     Blog: PAL-Blog
Dennoch kann ich den Roman nicht kritiklos loben, auch wenn ich ihn ziemlich schnell verschlungen habe und immer wissen wollte, wie es weitergeht, sind viele Wendungen doch vorhersehbar. Am offensichtlichsten ist vielleicht die plötzliche Einführung eines Spielzeuges, was der neue Besitzer seit ein paar Wochen angeblich immer mit sich herum trägt, genau zwischen der gerade begonnenen intensiven Suche nach einem verschwundenen Gegenstand und einem glücklichen Zufall der selbigen in die Hände einer der gegnerischen Gruppen spielt.